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Berichte

Kletterweekend Ponte Brolla (Mai 2019)

Organisation: Lars Kaulitz
Technische Leitung: Wendelin (Hill) Zemp
Leiter: Peter Kurer, Sonja Kurer, Holzwurm Roli Rüssli, Bäni Wittwer

Teilnehmende Kinder: Lou, Maurice, Luca, Manuel, Lea, Philippe, Andreas, Philippe, Alia, Jonas, Arwen, Anthony, Ramona, Christiano, Johanna, Fiona, Felipe

Teilnehmende Erwachsene: Bruno, Silvia, Daniela, Martina, Fabienne, Michael, Nicole, Seraina, Tobias, Irene

Dieses Jahr ist Petrus mit uns nicht einverstanden, er hat ein kühles und feuchtes Frühlingswochenende angedacht mit Regen im Tessin. Das heisst wir müssen uns bereits am Mittwoch entscheiden, was tun wir? Nichts tun geht auf keinen Fall, daher haben Hill und Peter die tolle Idee nach Rüttenen Beckenried in die Wand zu steigen. Es erwartet uns am Samstag, angenehmes Wetter mit einem herrlichen Grillplatz im Norden an unserem Vierwaldstättersee. Im Süden nichts neues, immer noch regen und kalt. Daher gute Wahl in der schönen Zentralschweiz zu bleiben. Es sind alle pünktlich um 9.30 in Beckenried eingetroffen und die ersten Instruktionen und Materialausgabe wurden durch Bäni und Holzwurm mit den Kindern koordiniert. Nach einem kleinen Fussmarsch von 20 min erreicht unsere Gruppe das Ziel. Kein Mensch da, nur wir. Daher nehmen wir gleich die Wand in Angriff nach Kaffee und Keksen. Die Kletterleiter richteten spannende Kletterrouten mit Top-Rope und Abseilstellen ein. Wir lassen die Bilder sprechen.......

Das Feuer wurde pünktlich von Martina für die Mittagszeit eingeheizt. Alle haben sich aus dem Rucksack selbst versorgt. Der Schnaps war dieses Jahr nicht der Hit, nächstes Jahr kommt ein neuer Hit! Ein Verdauungsspaziergang nach dem Mittagessen zum Wasserfall der Risletenschlucht gab uns neue Energie und eindrückliche Ausblicke auf die Kletterwand oder wie der Wasserfall in die Tiefe stürzt. Der Platz bietet eine tolle Möglichkeit nur zum Sein, zum Plaudern. Die Kinder die nicht mehr mögen, spielen Verstecken oder versuchen Ihr Glück beim Angeln. Kurz vor Schluss noch eine Aufregung, das Walki-Talki von Lou und Maurice ist im hohen Bogen in den Vierwaldstättersee gefallen......
Alia versucht sich im Tauchen bei ca. 13 Grad und schaffte es das Gelbe Funkgerät zu fischen. Bravo und nach Trockenlegung war es sogar wieder funktionsfähig! Ein grosses Dankeschön. Die Zeit vergeht wie im Flug, schon ist es bereits 17.30 Uhr wir brechen langsam auf zurück zum Parkplatz. Wo wir ein Tolles Gruppenfoto erstellen und uns von den ersten verabschieden. Eine grössere Gruppe bleibt noch auf einen kurzen Drink und "Es Glace" im nahe gelegene Beizli. Nach geselliger Runde verabschieden wir uns von allen. Es war ein attraktiver, trockener und lehrreicher Tag. Wir kommen Trotzdem sicher nächstes Jahr gerne wieder mit ganz vielen Teilnehmern, dann aber ins Tessin! Wir freuen uns mit allen und danken von ♥ allen Helfern die diesen unkomplizierten, spontanen Tag ermöglichten und ein paar gesellige Stunden zusammen verbringen konnten.



Martina & Lars

Ruessiflue-Grat auf das Matthorn (13.10.19)



Leitung : Michael, Jonas

Teilnehmerinnen/Teilnehmer : Kathrin, Nadia, Luzia, Fabienne, Roman, Pascal, Antonia, Mirjam

Die ursprünglich geplante Tour auf den Walengrat konnte wegen zu viel Schnee nicht durchgeführt werden. Michi und Jonas planten für uns eine neue, interessante Tour über den Ruessiflue-Grat auf das Matthorn. Mit zehn Nasen, davon drei Tourenleitenden, starteten wir unsere Tour bei herrlichem Sonnenschein und erreichten nach einer kurzen "Einwärmwanderung" den Fuss des Ruessiflue-Grats. Warm von der Einlaufwanderung und gestärkt nach einem kleinen Snack ging dann die Kletterei los. Nach ca. 30 Minuten hatten wir den anspruchsvollen Teil der Tour hinter uns. Es folgte eine richtige Genusstour mit wunderschönem Rundblick von den Glarneralpen über die Zentralschweiz bis hin zu den Berner Alpen. Richtig "urchig" wurde es dann, als Klänge eines Alphorns ertönten, welche von uns durch Juchzen und Pfeifen gefeiert wurden.

Nach einer erholsamen Mittagspause nahmen wir den letzten kurzen Anstieg aufs Matthorn in Angriff. Fürs ACK-Heftli "posten" wir kurz fürs Gipfelfoto, bevor wir den Abstieg unter die Füsse nahmen. Eine schöner, angenehmer Wanderweg führte uns wieder zu unserem Ausgangspunkt.

Bei einem gemütlichen Drink im Neubad liessen wir den herrlichen Tag ausklingen und beendeten damit den gelungenen Tourentag.

Herzlichen Dank an Michi und Jonas für die geniale Tour und die gute Führung. Es hed total Spass gmacht!

Antonia

Klettern im Sustengebiet (22.09.19)



Leitung: Dölf Käppeli

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Annemarie, Knut, Luzia, Martin, Tatjana, Edith, Charlottte, Fabian

Für diesen Sonntag wurde eine etwas unsichere Wetterprognosse herausgegeben. Je nach Föhneinfluss könnte das Wetter halten oder wir werden Regen abbekommen. Deshalb waren wir alle gespannt aber positiv gestimmt, als wir uns am Morgen auf dem Parkplatz der ANDRITZ HYDRO traffen.

Während der Anfahrt hat es in Uri genieselt und auf dem Sustenpass war es mit 7°C etwas kühl. Dies spührten wir auch, als wir in unserem Klettergebiet ankamen. Aber wir waren ja gut gerüstet und konnten uns bei Bedarf wärmer anziehen. Da das Wetter generell einen guten Eindruck machte, haben wir auf dem Parkplatz die Seilschaften eingeteilt und das Material, soweit notwendig ausgetauscht.

Anschliessend machten wir uns auf den Weg in den Sektor "Platten". Bereits beim Hinweg haben wir gesehen, dass wir nicht die ersten waren. Der Sektor bietet jedoch eine grosse Routenauswahl, so das alle Seilschaften eine eigene Route erklettern konnten. Während des Kletterns gesellte sich die Sonne zu uns und es wurde richtig warm. Insegsamt wurden folgende Route erfolgreich bestritten: Schwedentorte, Hörnligödel, Jugendweg und Plattenweg.

Nach dem Klettererfolg haben wird das wohlverdiente Mittagessen genossen. Einige, die etwas früher dran waren, haben nach dem Essen bei einer zweiten Route die unteren Seillängen in Angriff genommen. Die Restlichen machten sich nach einem längeren Mittagsrast gemütlich zurück zum Parkplatz und haben unterwegs die reifen Heidelbeeren am Wegrand geschnaust. Als Tourenabschluss wurde in Kriens auf den Klettererfolg angestossen.

Vielen Dank an die ganze Gruppe für den angenehmen Tag und besonders an Dölf für die Durchführung des Anlasses.

Luzia

Bergwanderung "Claridenhöhenweg" (21.09.19)

Leitung: Lys Blum

Teilnehmende: Sonja, Rut, Ruth, Annelies u. Godi, Vige, Claire



Ned sträng, aber rüüdig schön, so war die Wanderung die Lys im ACK Clubheft ausgeschrieben hat.

Dank wenig Verkehr bis zur Ausfahrt Altdorf kamen wir zügig Richtung Klausenpass voran. Das erste Ziel hatten wir fast erreicht, als wir von Kühen, einige davon reich mit Blumen oder kostbaren Glocken geschmückt, überrascht wurden. Gemütlich trotteten die Tiere nach der Alp Zeit auf dem Urnerboden dem Tal entgegen.

Auf dem Klausenpass hatten wir genügend Zeit sich an den immer wieder vorbeiziehenden Senten zu freuen, bis das Postauto uns zum Dörfli Urnerboden brachte und die Luftseilbahn auf den Fisetengrat. Dieser Pass ist der Ausgangspunkt diverser Berg- und Hüttenwanderwege in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

Nach einem kurzen Aufstieg auf Ober Orthalten wanderten wir gemütlich weiter auf einem abwechslungsreichen Pfad zum Hasentrittli und dann abwärts zum Gemsfairenhüttli. Dank dem Prachtwetter konnten wir uns kaum sattsehen an der einzigartigen Bergwelt. Lys hat es perfekt formuliert. Wir erlebten ein echtes Stück Urschweiz.
Nach einem kurzen Mittagsrast führte uns der der Weg weiter, unter der Nordwand des Clarieden durch. An dieser imposanten Felswand hallte uns das Echo der Glocken entgegen von weiteren ins Tal ziehenden Kühen. Ich weiss, dass ich mich wiederhole. Aber wer die Traditionen liebt kann mich verstehen.
Vorbei an der Wasserfassung des Kraftwerkes Linth-Limmern erreichten wir bald den im Gletscher eingebetteten See. Fast wie in der Arktis mit treibenden Eisschollen darin. Dieses Bild mussten wir einfach eine Zeitlang geniessen. Mutige Kinder wagten sich sogar einen kurzen Moment in den eiskalten See zu steigen.
Weiter durchs Firenband genossen wir auch den Tiefblick in die Klus. Übers Clariden-Bödemli erreichten wir unseren Ausgangsort den Klausenpass wieder.

Liebe Lys an dich ein grosses DANKE!!! für die Organisation und die wunderbare Wanderung.

Claire

Kletterweekend Fieschertal (14./15.09.19)

Tourenleiterin; Andrea Huwyler

Eine kleine Gruppe von vier Personen fuhr um 06.15 Uhr in Horw los Richtung Fieschertal und wir waren alle sehr gespannt, was uns erwartete. Nach einer problemlosen Anfahrt über den Furkapass und einem kurzen Kaffeehalt in Fiesch ging es schon bald vom Parkplatz los Richtung Burghütte. Zuerst wollten wir hoch bis zur Burghütte steigen und dort unsere Rücksäcke deponieren. Doch als wir nach rund 50 Minuten Marschzeit am roten Granit vom Klettergebiet „Sonnenplatten“ vorbeikamen, konnte Andrea die Gruppe nicht mehr halten, und so haben wir uns entschieden, die Rucksäcke zu deponieren und eine Mehrseilroute in Angriff zu nehmen. Wir bildeten zwei Seilschaften und begannen im 3a-Bereich zu starten. Schon bald stellten wir fest, dass es der rote Granit in sich hat, war er doch recht fein, und man musste gut auf Reibung klettern. Rund 10 spannende und abwechslungsreiche Seillängen lagen vor uns. Ab und zu mussten wir nach dem Weg schauen, doch nach rund 4 Stunden erreichten wir das Ende unserer Route „rote Route“ und konnten von dort die wunderbare Aussicht auf den ehemaligen Fieschergletscher geniessen. Von da aus ging es auf einem einfachen Weg Richtung Burghütte, wo wir mit einem warmen Hüttentee empfangen wurden. Nun mussten wir noch runterlaufen, um unsere Rücksäcke zu holen, was wir jedoch gerne machten nach diesem tollen Tag. Eine Seilschaft hatte noch nicht genug bekommen, und genoss vor dem Nachtessen nochmals eine 3-Seillängen Klettertour.

Das Nachtessen schmeckte sehr lecker. Doch leider war es etwas sehr laut in der Hütte, da eine grosse Gruppe von Kindern ebenfalls anwesend war. Man merkte, wie viel Energie in so kleinen Kindern steckt. Kurz nach 22.00 Uhr konnten wir noch den Vollmond geniessen, bevor es dann zum Schlafen ging, und wir eine erstaunlich ruhige Nacht geniessen konnten.

Spätestens um 07.15 Uhr am Sonntagmorgen war es dann jedoch vorbei mit dem Schlaf; die Kinder waren wach und somit war auch bei uns nicht mehr ans Schlafen zu denken. Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir alles zusammen und starteten im Sektor Sonnenplatten mit einer einfacheren Einwärmroute im Bereich 4c/5a. Gibt es im Wallis eine andere Einteilung des Schwierigkeitsgrades? Das hat sich die Eine oder Andere von uns gefragt, denn diese Einwärmrouten hatten es in sich. Von da an trennte sich die Gruppe. Andrea und Mek haben sich für die Mehrseilroute „Brotsuppe“ entschieden, während es Annemarie und Edith etwas ruhiger angingen und sich einer einfacheren Tour widmeten.

Auch der zweite Tag verging viel zu schnell, schon hiess es wieder den Rückmarsch in Angriff zu nehmen. Wir konnten nochmals die tolle Aussicht, den roten Granit und die schönen Lärchenwälder geniessen. Vor der Rückfahrt gab es in Fiesch noch eine kleine Stärkung in Form von Kaffee. Anschliessend nahmen wir die Rückfahrt in Angriff. Dieses Mal fuhren wir über den Grimselpass, um dem Stau in Realp/Andermatt zu entkommen. Wie sich später herausstellte, war es ein guter Entscheid, denn wir hatten einzig über den Brünig etwas Stau. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an unseren Fahrer, der uns sicher wieder zurückgebracht hat.

Fazit dieser 2 Klettertage: Das Fieschertal ist ein wunderschönes, abwechslungsreiches und interessantes Klettergebiet, die Burghütte liegt wunderschön in den Bergen, und wir alle haben diese beiden Tage sehr genossen. Andrea, Dir ein herzliches Dankeschön für die tolle Organisation und Leitung. Wir alle haben uns jederzeit sehr sicher gefühlt und ich kann mir gut vorstellen, dass es einige Teilnehmer früher oder später nochmals ins Fieschertal zum Klettern ziehen wird.

Bergwanderung (18.09.19)



Bergwanderung Chilchberge – Seewligrat - Sittlisalp

Leitung: Ruth Stierli  

Teilnehmerinnen/Teilnehmer : Ruth mit 4 Kolleginnen, Godi, Vige, Peter, Beat

Um 9 Uhr trafen wir uns gut gelaunt bei der Talstation der open-air-Seilbahn (für schwindelfreie) in Silenen und fuhren hinauf nach Chilchberge auf 1160 Meter. Bald zeigte sich, dass das Wetter viel besser war als angekündigt. Auf dem grössten Teil der Wanderung waren wir über dem Hochnebel und genossen den Sonnenschein. Zuerst ging es 1000 Meter steil hinauf. Oben wurden wir durch den herrlichen Anblick des grünblauen Seewlisees mit Blick auf die Windgällen und das Schwarz Stöckli belohnt. Ein wunderschöner Ort, wohl einer der schönsten Bergseen der Schweiz.

Nach einem weiteren etwa 40-minütigem Aufstieg erreichten wir auf 2250 Metern den Seewligrat mit herrlicher Aussicht auf die Schächentaler und Urner Alpen. Bei blauen Himmel und angenehmen Temperaturen genossen wir das Picknick. Es folgte der Abstieg ins Griesstal. Auf dem letzten Abschnitt zur Sittlisalp tauchten wir in den Hochnebel ein und gelangten mit der Seilbahn ins Brunnital und nach Unterschächen. Auf der Wanderung sahen wir Murmeltiere, aber keinen einzigen anderen Wanderer. Mit dem Postauto ging es zurück zu den Autos in Silenen.
Danke im Namen aller Beteiligten an Ruth. Die Routenwahl und die Durchführung waren ausgezeichnet.   
Beat

Biketour Maighelspass (17.08.19)

Leitung: Beat Erni

Teilnehmer: Marco, Hampi, Claudia

Es war eine anspruchsvolle Tour, technisch und konditionell. Die ersten 600 Höhenmeter schenkte ich mir. Ich schlief in meinem Camper-Bus auf dem Oberalppass. Die 3 Herren radelten von Andermatt aus hoch und ich lud sie in meinem Bus zu Kaffee und Gipfeli ein. Es war an diesem frühen Morgen schon recht viel Betrieb: Fischer und Wanderer gingen ihrem Hobby nach.

Der Himmel zeigte sich unerwartet bewölkt, was den steilen Aufstieg zum Pass Tiarms jedoch etwas erleichterte. Ein ebenso steiler Singletrail führte hinunter bis nach Tschamut, wir mussten bereits erste schwierige Passagen überwinden.
Von Tschamut ging es wieder der Passstrasse hoch, bis wir links Richtung Val Maighels abbiegen.
Der Naturstrasse entlang ging es bis zur Maighelshütte. Von da an wurde der Weg schmaler, steiniger.
Wir staunten über die vielen Wanderer mit Schweizerfahnen am Rucksack. Auch haben die meisten einen Schlafsack aufgebunden. Laut den kleinen Wegweiser, wo 70+ draufsteht, scheint hier oben ein grösseres Fest zu sein.

Oben angekommen auf dem Maighelspass war die Aussicht grandios, diese wunderschönen Steinformationen, das magere Grün, die Geissen, Rinder und Murmeli. Auch ein Steinadler kreiste in unserer Nähe, wie imposant!
Die Sonne strahlt weniger bescheiden, der Aufstieg hat sich definitiv gelohnt.
Nun löste sich auch die Frage nach den vielen Wanderer mit den Schweizerfahnen auf: Bernhard Russi feiert Geburtstag auf seinem Maiensäss. Ein grosser Teil der 170 Gäste liefen vom Oberalp aus los. Rund um sein Maiensäss waren über 50 rote Zelte aufgestellt, viele Gäste schliefen dort oben, deshalb die mitgenommenen Schlafsäcke.

Die Abfahrt ins Unteralptal hatte es in sich. Viele grosse Absätze, lose Steine, scharfe Kurven benötigten viel Konzentration und Können. An einigen Passagen mussten wir alle Absteigen. So auch an einer steilen Stelle, bei welcher uns eine Gruppe Wanderer entgegenkamen. Zu unserem Erstaunen waren es prominente Wanderer: Urs, Conny, Matthias, Tanja, ... auch Adolf Ogi war mit dabei, sehr zu unserer Freude. Er wünschte uns eine gute, unfallfreie Abfahrt und wir im Gegenzug ein schönes Fest.
Der Unteralp-Reuss entlang ging es einer langgezogenen Strecke zurück nach Andermatt.
Nach einem Drink fuhren Beat, Marco und Hampi mit dem Auto nach Hause und ich stieg in die Furkabahn, zurück zum Oberalppass.

Herzlichen Dank an Beat für die tolle Organisation und super Durchführung. Danke an die ganze Gruppe, es hat grossen Spass gemacht.

Claudia

Pizzo Lucendro 2963m (04.08.19)



Leitung: Robert Augustin

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Sonja, Peter, Ruth

Den Pizzo Lucendro haben alle Teilnehmende schon mit Ski bestiegen. Diesen Berg im Sommer erklimmen, war Motivation genug, sich bei Robi anzumelden. Für das ausgeschriebene Datum am Samstag war das Wetter nicht so gut vorausgesagt. Wir einigten uns, diese Tour am Sonntag zu unternehmen. Bei wolkenlosem Himmel starteten wir früh am Morgen auf dem Gotthardpass. Anfangs wanderten wir gemütlich entlang vom Lucendro Stausee. Nach der Alpe di Lucendro ging es nun bergauf. Vorbei an der idyllischen Quelle der Reuss erreichten wir den Lucendropass auf 2529m. Nun führte uns Robi in angenehmen Tempo über Schneefelder und Blockgestein hinauf bis zum Gipfelaufschwung. Hier montierten wir unsere mitgebrachten Steigeisen und erklommen das letzte steile Schneefeld ohne Probleme.

Auf dem Gipfel, auf 2963m, bestaunten dir wir die vielen Berggipfel, von den Tessiner Bergen bis zu den Walliser 4000-er. Im Gipfelbuch haben wir uns verewigt. Das Röteli von Sonja schmeckte hier oben besonders gut. Den Abstieg über das Blockgestein und das Schneefeld nahmen wir mit Vorsicht in Angriff. Nachdem die Steigeisen verpackt waren, genehmigten wir uns den Wadtländer Weisswein und schauten den Berggängern zu, welche noch auf dem Ab- bzw. Aufstieg waren. Der Rückweg auf derselben Route kam uns jetzt viel länger vor. Vielleicht lag es ja an der Müdigkeit, welche sich nun langsam bemerkbar machte. Nach ziemlich genau 9 Stunden waren wir zufrieden und voller schöner Erinnerungen zurück beim Auto. Im Restaurant Mätteli, an der Gotthardstrasse löschten wir unseren Durst.

Robi hat uns an diesem Tag ein schönes Gebiet gezeigt und diese Alpinwanderung mit viel Kompetenz hervorragend geleitet. Vielen herzlichen Dank Robi für den super Tag, welchen wir Dank dir, zusammen verbringen durften.

Ruth

Seniorenwanderung nach Engelberg (21.08.19)

Leitung: Lys Blum

Yannick, Helen & Werner, Claire, Vige, Ruth, Lisbeth & Rolf, Vreni, Theres, Dorli, Walti, Ruth & Hans.

15 gutgelaunte Wanderer machten sich auf den Weg von Grafenort durch die Aaschlucht nach Engelberg. Es war eine gemütliche und sehr romantische Wanderung mit vielen schönen Fotosujet. Der Weg führte uns dem wilden Aawasser entlang über 7 Brücken zum Mittagsrast bei dem Unterstand „ Tonis Balm“ Die Sonne meinte es gut mit uns und hat unseren Pick -Nick-Platz erwärmt, wo Werni, Vige & Hans uns ein wunderbares Feuer machten. „ Servelat“ Dank an die 3 Männer. Auch herzlichen Dank an Walti der uns ein feines Kaffee „ Gügs“ kochte. Der Höhepunkt war dann noch das Kuchenbuffet „ Heuberikuchen-Aeniswürfel-Rüeblikuchen“ herzlichen Dank.
Gut gesättigt wanderten wir weiter bergauf der Aa entlang zum Eugenisee nach Engelberg, wo uns der Zug wieder nach Grafenort brachte.

Für den schönen Tag möchten wir uns bei Lys & Walti recht herzlich bedanken.

Ruth & Hans

Von der Eiszeit zur Eiszeit (10.08.2019)

Von der Eiszeit zur Eiszeit - Geologische und glaziologische Exkursion zum Tiefengletscher

Sonntag, 10.August 2019

Referent: Felix Renner, Glaziologe im Ruhestand und Martin Eberli

Teilnehmerinnen/Teilnehmer; Annemarie, Tatjana, Renee, Elsbeth, Bernadette, Marta, Philipp, Kurt, Sepp

Wir, unsere 10-er Gruppe und unser Referent, ein gebürtiger "Urschner", trafen uns oberhalb des Weilers Tiefenbach, für den Marsch Richtung Albert Heim Hütte und Tiefengletscher.

Schon auf dem Aufstieg, dem eigentlichen Rückzugsgebiet des Tiefengletschers, erzählte Felix uns viel über die Flora und Pioniervegetation der Furkaregion, ebenso über die Entstehung der vielen flachgeschliffenen Rundhöcker - einem Eldorado für Liebhaber der Reibungskletterei. Er machte uns aufmerksam auf die Entstehung und die Ueberreste der heute noch sichtbaren Seiten- und Endmoränen des abgeschmolzenen Gletschers. So stiegen wir gemächlich hoch, überquerten westlich der Albert Heim Hütte den Tiefenbach und machten dann Halt in der Schotterebene des Gletschers beim kleinen vorgelagerten Seeli, mit Ausblick auf Gross Bielenhorn, Galenstock und Gletschhorn Südgrat. Hier, an unserem Ziel, hatten wir auch Einblick auf das Zehrgebiet des immer kümmerlicher werdenden Tiefengletschers. Während des Aufstiegs erinnerten uns auf Granitblöcken aufgemalte Jahrzahlen an den jeweiligen Stand des schwindenden Gletschers. Erschreckend eindrücklich die Jahreszahl 2011 - acht Jährchen bloss - und in der Zwischenzeit hat sich der Gletscher wieder um 600 Meter zurückgezogen.

Vor zirka 24`000 Jahren, während der letzten Eiszeit, betrug die Eiskappe über der Region der Stadt Luzern noch rund 600 Meter. 18`000 Jahre vor heute schmolz der Reussgletscher zurück in das Gebiet des Vierwaldstädtersees. Vor 14`000 Jahren war die Gletscherzunge bei Realp und um 1850 A.D. unweit über dem Weiler Tiefenbach. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts und bei gleichbleibender Rückzugsgeschwindigkeit muss damit gerechnet werden, dass sowohl der Tiefengletscher als wahrscheinlich auch die charakteristische Eiskappe auf dem Galenstock Geschichte sein werden. Mit etwas Wehmut nahmen wir diesen Fakt zur Kenntnis und machten uns dann um viele Erkenntisse reicher, wenn auch etwas nachdenklich, auf den Abstieg.

Damit bedanke ich mich im Namen des AC Kriens und der ganzen Gruppe bei Felix Renner für seine überaus informativen Ausführungen für uns Laien. Danke auch an Martin für die Idee dieser ACKultour und die perfekte Organisation.

Sepp

Hochtour Weissmies / Lagginhorn (30.7.-1.8.2019)

Leitung: Wendelin (Hill) Zemp

Teilnehmende: Fabienne, Lys, Ruedi, Roman, Dani, Roli (Holzwurm), Bäni, David, Samuel, Florian, Stefan

Teil 1:
Am 30. Juli machte sich eine motivierte Truppe von 12 Personen auf in Richtung Walliser Alpen. Wegen teilweise individueller Anreise traf man sich auf dem Hüttenweg zur Almageller-Hütte (2894 m). Gemeinsam wurde der sehr abwechslungsreiche Hüttenweg bei angenehmer Temperatur so richtig genossen. Nach einem schönen Hüttenabend und sehr kurzer Nacht marschierten wir im Schein der Stirnlampen um 04.45 Uhr los in Richtung Zwischenbergenpass (3268 m). Weiter ging es über ein ausaperndes Schneefeld schon bald auf den SSO-Grat. Nach 600 m Klettergenuss in schöner Block-Kletterei im I und II Schwierigkeitsgrad erreichten wir den Vorgipfel auf 3967 m. Es blies teilweise ein kräftiger Wind, sodass man gerne wärmere Kleider trug. Über den teilweise ausgesetzten Firngrat erreichten wir nahezu gemeinsam den Gipfel des Weissmies (4017 m). Der Blick auf andere Viertausender wurde ab und zu freigegeben. Nach einem Gipfelfoto machten wir uns an den Abstieg über den Triftgletscher. Weiter durch beeindruckende Eisbrüche steil bergab und unterhalb der Westflanke vorbei. Nordwestlich marschierten wir in weichem Schnee weiter über den flachen aber spaltigen Gletscher bis zum Weg der Hohsaas-Hütte. Von dort waren wir in wenigen Minuten bei der Hütte in unmittelbarer Näher zur Hohsaas-Bahn. Nach der traumhaften Überschreitung und knapp 10 h unterwegs sein folgte ein weiterer Hüttenabend in bester Geselligkeit. Am 1. August haben 9 der 12 Teilnehmer das Lagginhorn angegriffen, während Lys, Samuel und Dani bereits nach Hause reisten. Es war sehr schön, mit dieser Gruppe unterwegs zu sein. Herzlichen Dank an Hill für die sehr kompetente Leitung und allen anderen für die gute Kameradschaft.

Dani Meier

Teil 2:
… da warens nur noch Neune! 1. August 19, Lagginhorn

Wir waren es uns ja gewohnt! Um 03:50 Tagwache in der Hohsaashütte (3100 müM), Frühstück und los ging’s um 04:45 im Schein der Stirnlampen dem Lagginhorn zu. Nach 15 Minuten verliessen wir das Pistentrassee, querten eine mit Stahlseil gesicherte Felsschulter und erreichten ein Schneefeld. Sicherheitshalber nutzten wir zu dessen Querung die Steigeisen. Grundsätzlich aber konnten wir zumeist ohne bergtechnische Herausforderungen der guten Wegspur folgen, die uns zum Ostgrat führte. Um 06:30 strahlte die Sonne die gegenüberliegenden Gipfel rund um Allalin und Alphubel an. Ein wunderbarer Bergtag begrüsste uns. Aufgrund der guten Verhältnisse, leicht angefrorener Schotter ohne eisige Stellen, kamen wir ausserordentlich zügig voran. Zwar benötigten wir Hände und Füsse, aber der Grat zeigte sich heute von seiner angenehmsten Seite, so waren wir beinahe überrascht, als es um 08:15 einfach nicht mehr weiterging, das Gipfelkreuz des Lagginhorn auf 4010 müM war erreicht. Wir beglückwünschten uns. Speziell David unserm Jüngsten gebührt ein Lob, locker plaudernd hatte er eben seinen 2. Viertausender erreicht, wenn dies nicht ein gutes Omen ist für seine alpinistische Zukunft!
Wir genossen die herrliche Rundsicht. Hervorragend war die Sicht aufs Weissmies, heute zeigte es sich im besten Licht. Nach kurzer Rast machten wir uns auf den Abstieg. Gelenkschonend und mit der gebotenen Sorgfalt bewegten wir uns zurück nach Hohsass. Obwohl wir uns sogar hin und wieder eine kurze Pause gönnten und Genepi sammelten, genossen wir bereits um 11:45 den Apero an der Bergstation Hohsaas. Dort verabschiedeten wir uns und gelangten mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln gesund und glücklich nach Hause. Danke Hill, wir haben einen eindrücklichen 1. August erlebt!

Ruedi Hauser

Klettertour Chatzenpfad Handegg (30.06.2019)

Tourenleiterin Andrea Huwyler

Teilnehmende: Edith, Gerhard

Wegen der herrschenden Hitze verlegte Andrea das Kletterziel (Brüggler) in die schattigen Handeggwände. Es war wegen der hohen Temperaturen sicher das Beste, Richtung Grimselpass zu gehen.

Wir parkierten unser Auto beim Kraftwerk und hatten einen kurzen Weg zum Einstieg der Tour CHatzenpfad. Nach ein paar Erklärungen und Abmachungen zogen wir Gstältli und Kletterfinken an und nahmen Material sowie Kletterrucksack mit Getränken und Sandwichs auf. Gut eingebunden und kontrolliert stieg Andrea die erste Seillänge vor. Es war 07:30 und die Westwand lag prächtig im Schatten, mit ca. 18 Grad einfach perfekt. Blauer Himmel wolkenlos, leichtes Lüftchen, Sonnenschein am Gegenhang, was will man noch mehr?

Edith, welche sicherte, und meine Wenigkeit, sahen zu, wie Andrea bis zum ersten Stand kletterte. Danach ging es für uns los und im Nachstieg war es deutlich leichter, auf der Granitplatte gut gesichert zu ihr hinauf zu klettern. Wie der Name der Route sagt, kletterten wir katzenartig geschmeidig und wie auf leichten Pfoten. Nach 9 Seillängen kamen wir am letzten Stand an.

Während der kurzen Gipfelrast holte uns die Sonne ein. Das Abseilen ging ruckzuck, ohne Seil verhängen oder andere Komplikationen waren wir um 12:30 beim Einstieg zurück.

Danke und Bravo für die Arbeit von beiden. Ich hatte mich immer sehr sicher gefühlt. Es war eine eindrückliche Klettertour an den Handeggwänden.

Gwächta-Überschreitung (3163m) (29./30.6.19)

Kategorie: Hochtour
Leitung: Roger Fischer

Teilnehmende: Fabienne, Roman, Adrian, Tatjana

Da alle Teilnehmenden nicht über ein Auto verfügen, setzen wir uns kurz entschlossen in den Zug. Da dieser dann etwas Verspätung «einfuhr», stiegen wir ebenfalls kurz entschlossen in Meiringen auf das Postauto um, was uns in spektakulärer Fahr über die Schwarzwaldalp und Kleine Scheidegg zu unserem Treffpunkt ob Grindelwald führte. Mit dem Auto wäre das niemals so schön gewesen.

An der Abzweigung Grindelwald-Gleckstein wartet Roger bereits auf uns. Der strahlend schöne Tag versprach auch unglaublich heiss zu werden. Wir waren daher alle sehr zufrieden, dass wir uns mal als erstes im Schatten der Flanke des Byhorns auf dem Weg in Richtung Gleksteinhütte bewegen konnten. Auf einem kurzen Abstecher zeigte uns Roger die Überreste einer Bahnanlage aus früheren Zeiten, die zu einem Hotel geführt hat. Auf dem Weg durch das Tal hinauf zur Hütte empfing uns das regelmässige Krachen und Donnern der Eislawinen, die eindrücklich und doch auch irgendwie nachdenklich stimmend, regelmässig vom Oberen Grindelwaldgletscher abbrachen – Klimawandel live…..

Wir erreichten in gutem Schritt die sehr schön gelegene, top geführte Hütte und genehmigten uns einen ersten Umtrunk. Mitte Nachmittag zogen die anderen vier dann noch los um das Chrinnenhorn, welches sich oberhalb der Hütte in Nachbarschaft des Wetterhorn findet, zu erkraxeln. Die Schreibende zog es vor, das Hüttenbett aufzusuchen und ein Nickerchen zu machen.

Nach einem fantastischen Abend mit einer unglaublich schönen Aussicht auf Berg und Tal und nach einer kurzen Nacht zogen wir am nächsten Tag früh morgens los. Die fehlende Dusche in der Hütte konnten wir dann kurz nach Abmarsch in Form eines zu durchquerenden Wasserfalls nachholen. Im Schein der Taschenlampen kraxelten wir der felsigen Wegspur entlang runter und rüber zu einem grossen Schneefeld, das wir aufstiegen um zum Rand des Gletschers zu gelangen, wo wir die Steigeisen überzogen. Bei aufgehender Sonne zogen wir unter der guten Führung von Roger in zwei Seilschaften in einem grossen Bogen oberhalb des Gletschers in Richtung Gwächta. Roger hat nicht zu viel versprochen in der Ausschreibung. Die Aussicht in die Täler des Oberen und Unteren Grindelwaldgletschers, auf die Fiescherhörner und die drei grossen Berner Oberländer sind von dort unbezahlbar schön. Nach einer gemütlichen Pause in der Sonne gings dann steil hinunter über das Gwächta-Joch über eine heikle geröllige Passage und ein Schneefeld, das uns mühsame Höhenmeter im Fels ersparte. Dann zogen wir die Eisen aus und es ging weiter über Grashänge und ein weiteres Schneefeld hinunter auf den Schreckhorn-Hüttenweg.
Auch hier begleitete uns das regelmässige Krachen der brechenden Séracs und Roger, seit 15 Jahren in Grindelwald heimisch, konnte uns anschaulich anhand der Landschaft aufzeigen, wie sehr sich diese in der kurzen Zeit seit er hier lebt, bereits gewaltig verändert hat. Felsstürze, neue Seen, Gletscherrückzug und ein gewaltiger Murgang sind das Resultat davon. Ein schöner Wanderweg der Bergflanke entlang führt uns dann zum Berghaus Bäregg, wo wir uns alle auf einen kühlen Drink genehmigen und von Heiri und Helen herzlich begrüsst werden. Dann nochmals eine halbe Stunde Marsch zur Pfingstegg, von wo uns die Bahn zurück ins tüppige Grindelwald bringt.
Wir verabschieden uns von Roger und schlängeln uns durch die unzähligen indischen und saudischen Touristen in Richtung Bahnhof. Via Interlaken geht’s zurück nach Luzern – dem Autostau haben wir damit grad auch noch ein Schnippchen geschlagen.

Es war wunderbar – und ich habe mich sehr über die nette Kameradschaft mit den jüngeren Teilnehmenden gefreut – herzlichen Dank euch allen für die schöne Tour!

Tatjana Scherrer

Von Kletterhalle in den Klettergarten (16.6.19)

Leitung: Markus Käppeli

Teilnehmer*innen: Luzia, Milo, Ernst, Ladina, Lino, Jacqueline, Simon, Esther, Annemarie, Silvana, Fabienne, Roman

Aufgrund der Wetterverhältnisse wurde die Durchführung des Klettertages kurzfristig von der ursprünglich geplanten Göscheneralp in den Berner Jura verlegt. So ging es am Sonntag in der Früh mit dem Auto los nach Orvin. Das um diese Uhrzeit (und wahrscheinlich auch ganzjährig) verschlafene, doch sehr hübsche Dörfchen galt als unser Ausgangsort. Vom Parkplatz liefen wir in rund 30 Minuten in Richtung Klettergarten zum vermeintlichen Sektor „Pizzeria“, wo uns Markus nochmals das Wichtigste des Kletter-1x1 erklärte. Als dann die ersten bereits in ihren Seilen hingen und – unwissend - schweisstreibende 6b-Routen in Angriff nahmen, wurde in der Verzweiflung schnell bemerkt, dass wir uns in einem falschen Sektor befanden. Nach einem kurzen Zusammenpacken und Fussmarsch landeten wir dann doch noch in der „Pizzeria“ mit Routen im 4. und 5. Schwierigkeitsgrad. Bei prächtigstem Wetter konnte das Gelernte in die Praxis umgesetzt werden. Von der Salmone (4b), über die Quattro staggione (4c) bis hin zur Catastrophe (5c+) konnten wir uns in der Pizzeria bei griffigstem Kalk, sehr angenehmen Temperaturen und wunderbarer Weitsicht über die Jurassische Hügellandschaft austoben. Auf dem Rückweg wurde dann noch das Abseilen repetiert, ehe wir wieder am Ausgangsort angekommen sind.

Herzlichen Dank an Markus für den tollen Tag und die hilfreichen Tipps.

Verfasser: Roman

E-Bike-Tour Rigi (01.06.19)

Leitung: Yvonne Mattmann

Teilnehmende: Beat, Marco, Annelis, Godi

Leider wurde diese Tour (bei bestem Wetter) nur von 4 Teilnehmern absolviert. Beat und Marco erst noch ohne elektrische Unterstützung.

Von der Berner Höhe gings zuerst noch recht human aufwärts nach Fruttli. Nur 2, 3 Lastwagen, welche die ersten Gustis auf die Alpen fuhren störten unsere Route. Via Klösterli, Rigi-Staffel bedahlten wir zum Kulm. Recht steil sind diese ca. 600 H.- Meter. Dem Elektromotörchen sei Dank. Nachdem wir die 200 Gipfel, welche auf der Panoramatafel aufgeführt sind alle zugeteilt hatten, testeten wir erstmals unsere Bremsen bis Rigi Kaltbad und weiter zum Chänzeli. Ausser uns Biker waren auch noch mindestens 1 Chinese und etwa 2 Japaner im ganzen Rigigebiet. Annelis ging nun denselben Weg zurück. Wir 4 nahmen den steilen, gerölligen Weg nach Felsentor und weiter bis fast nach Vitznau hinunter in Angriff. Den Sattel wieder etwas höher gestellt geht’s jetzt aufwärts nach Altruedisegg, wo wir erstmals ein solch ehrenwertes Haus besuchten. Der Schlusspunkt machte die Fahrt nach Seeboden und dann ( etwas zu happig für mich ) der Singletrail nach Arth. Z happig meine ich, weil ich unterwegs nach einer steinigen, steilen Bachkurve ungewollt über den Lenker abgestiegen bin. Doch glücklicherweise ohne grösseren Schaden an Mensch und Maschine.

Mit eher kleineren Unterstützung aus unseren Batterien reichte der Strom gut für die 1650 H.-Meter. Danke im Namen aller Beteiligten an Yvonne. Hat sie diese Tour doch gut vorbereitet und auch zu Ende gebracht.

Godi

Tourenwoche (08.–13. April 2019)

Leitung: Stefi Käppeli und Markus Brechbühl

Organsation: Markus Käppeli

Teinehmende: Rita, Martin, Ruedi, Cony, Markus, Hanspeter, Linard, Kurt, Flavio

Anstelle der Haute-Route sind wir wetterbedingt in die Splügenregion ausgewichen. Doch auch dort hat uns der Nebel gefordert. Stefi Käppeli und Markus Brechbühl haben das Beste aus der Situation gemacht! Auch das vorgesehene Alternativprogramm musste von Tag zu Tag angepasst werden, im Hintergrund hervorragend organisiert von Markus Käppeli.

Montag 08.04. Abends Anreise Donat

Nachdem alle Teilnehmenden eingesammelt und die diversen Verkehrsblockaden um Luzern erfolgreich umfahren waren, starteten wir die Tourenwoche um ca 19:00 Uhr beim gemeinsamen Nachtessen in der «Raststätte Glarnerland». Stefi weihte uns in die diversen Alternativmöglichkeiten ein und weiter gings zur gastfreundlichen Wirte-Familie ins Restaurant Beverin in Donat zum Schlummertrunk.

Dienstag 09.04. Splügen (1500) – Surettahorn (Surettajoch 2849) – Montespluga (1905)

05:00 Frühstück, Abfahrt und realer Start in die Tourenwoche 06:26 bei der Talstation Splügen. Leichter Nieselregen, dann Nebel und leichter Schneefall, trotzdem, wir waren guter Dinge und liefen locker los. 10:00, die Sonne zeigt sich und verbreitet Optimismus, flott gehts im Gebiet der diversen Schwarzhörner Richtung Surettajoch. Dieses erreichten wir gegen 12:00 bei kräftigem Wind. Mittagspause und der Vernunftentscheid: Die Besteigung des Surettahorns ist wegen viel eingeblasenem Schnee nicht möglich.

Die Lichtverhältnisse sind am Gipfelhang herausfordernd, aber den Pizzo Tambo sehen mit klarem Himmel – ein Hoffnungsschimmer! Auch auf unserer Talseite bessert sich die Wetterlage! Die Hänge runter zur Alpe die Suretta entschädigen uns für den windigen Aufstieg. In flotten Schwüngen geniessen wir den frischen Schnee auf der optimal gewählten Abfahrtsroute. Die letzten Hänge sind zwar etwas sehr weich, aber wir schaffen es, heil die Splügenstrasse zu erreichen. Ein kurzer Marsch auf der Strasse und ab 14:00 erfrischen wir uns in der Albergo della Posta Montespluga mit Kaffee, Bier und Torte.

Die Zimmer angenehm, mit Dusche/WC, ein Komfortgewinn gegenüber der vorgesehenen Hüttenromantik auf der Haute-Route! Das wunderbare italienische Abendessen geniessen wir an der fein weiss gedeckten Tafel im traumhaften Embiente. Auch den sensationellen Weinkeller lernen wir bereits am ersten Abend kennen!

Das Wetter jedoch verheisst für den Folgetag nichts Gutes. Mit der Cima de Val Loga aber stellt uns Stefi eine machbare Kurztour in Aussicht!

Mittwoch 10.04. Montespluga (1905) – Bivacco Val Loga (2773) – Cima de Val Loga (3003) – Montespluga

Nach einem tiptop-Frühstück starten wir um 08 :15 zur Tour, der Schneetöffpiste entlang westwärts ins Val Loga. Die Sonne drückt hin und wieder etwas durch, gegen 10:00 erreichten wir das Biv. Cecchini und machen Pause! Nachdem Spina- und Bombagas gefunden und geöffnet sind, offeriert uns Hampi «un vero Espresso Italiana»! Danke Hampi, hat geschmeckt! Leider trübt sich die Sicht, die restlichen 250 Höhenmeter zum Gipfel verlocken nicht! Trotzdem die wilden 7 schaffen auch dies und erreichen den ersten Tourengipfel. Brächi, Cony und Ruedi schonen ihre Knochen und machen sich direkt vom Bivacco auf die Abfahrt. 12:30 stellt sich uns dann beim 1. Apero vor der Albergo die Frage, wie verbringen wir den Nachmittag? Aber bereits eine Stunde später sind auch die 7 wieder bei uns und so ergaben sich ungewohnte Möglichkeiten! 2. Apero - Besichtigung des Wein- und Käsekellers – Mittagsschläfli, 3. Apero! Der Versuch, eine Runde zu Jassen scheitert kläglich an den italienischen Jasskarten die selbst Lieni und Hampi nicht anzuwenden verstehen. Das Abendessen war erneut hervorragend und der Wein ebenso!

Aussicht für den Folgetag: Via Pizzo Tambo zurück nach Splügen und dann Fahrt nach Juf. Marki im Hintergrund organisiert für uns die Unterkunft im Hotel Bergalga in Juf.

Donnerstag 11.04. Montespluga (1905) – (Lattenhorn 2700) – Splügen Berghaus (2032) – Splügen (1500) Verschiebung nach Juf, Bergalga

Es geht früh los! Doch bereits beim Frühstück ist klar, mit dem Pizzo Tambo wird nichts. Der Nebel sitzt tief! Unter dem Splügenpass halten wir gen Westen hin zum Lattenhorn, doch der Nebel wird echt dicht, sodass Steffi, Brächi und Kurt nur mit GPS die Richtung und Schneeball rollend die Hangneigung bestimmen können. Erneut muss Stefi den Gipfelsturm abbrechen. Auf ca. 2700 müM die Spitzkehre anzusetzen und zum Splügenpass abzufahren. Im geeinten Mannschaftsfahren gelingt es uns die Suppe im Blindflug zu durchfahren und um 11:00 erreichen wir glücklich die Nebeluntergrenze am Berghaus Splügen. Im Windschutz geniessen wir das Mittagessen. Wir fahren mit Sicht problemlos die weichen Hänge runter und nutzen später die bereits ausgefräste Passstrasse zur Abfahrt bis zum Parkplatz. Kaffee und Kuchen in Splügen, Fahrt nach Juf, respektive Juppa.

Im Bergalga werden wir freundlich empfangen, essen schweizerisch Znacht und hoffen auf angenehmeres Wetter! Stefi schlägt vor, das Teischhorn zu überschreiten und gegen Pürt abzufahren.

Freitag, 12.04. Bergalga (2037) – Teischhorn Süd (2981) – Bergalga

Wir starten zeitig! Steigen dem Bergalgatal folgend hoch. Doch bald holt uns der Nebel ein, es wird fraglich, ob wir die Ueberschreitung schaffen! Trotz Nebel erreichen wir gegen 10:30 den Südgipfel und rasten und hoffen, dass der Nebel aufreist! Nichts ist! Trotzdem versucht Stefi mit der bewährten «Künstlich-Horizont-Schneeballtechnik» den Verbindungsgrat zum Nordgipfel und der Flanke zur Pürder-Alpa zu begehen, aber Sicherheit geht vor, ohne jegliche Sicht und mit trügerischem, verblasenem Neuschnee bricht sie den Versuch ab, wir fahren sicher durch den Nebel der Aufstiegsspur folgend zurück nach Bergalga. Schnee gut, Sicht miserabel – endgültig kein Fotowetter.

Während die vorsorglich in Pürt parkierten Autos wieder zurückgeholt werden, spazieren wir in Gruppen nach Juf oder zum lokalen «Einkaufscenter» beim Skilift Juppa. Der Käse und die diversen lokalen Spezialitäten sind echt gut!

Im Hotel Bergalga folgt bereits vor dem Nachtessen die Diskussion, Abbruch oder Durchhalten! Der Wetterkoller ist zu Gast, aber wir trotzen ihm, einen Versuch noch wollen wir wagen und bleiben, für Samstag ist gutes Wetter angesagt! Stefi schlägt die Cima di Camutsch als Ziel vor!

Samstag, 13.04. Pürt (1900)– Chlin Hüreli (2797) – 2500 – Cima di Camutsch (2903) - Pürt
Heimreise

Und die Vorhersage trifft ein! Am Morgen erwartet uns stahlblauer Himmel!!! Beflügelt fahren wir mit dem Auto nach Pürt. Die für Freitag vorgesehenen Abfahrtshänge steigen wir hoch! Kurz nach 8 Uhr geht die Sonne am Gegenhang auf und wirft den Schatten der Flüegipfel auf die letzten Nebelschwaden davor – ein grosses Brochägschpänscht! Aber für uns ein Traum – endlich benötigen wir die Sonnenchreme! Wir sind zeitlich gut unterwegs, sodass wir zuerst zum Chlin Hüreli aufzusteigen, Richtung Pürder Alpa abfahren und erst dann zur Cima di Camutsch aufsteigen! Es hat sich gelohnt! So haben wir doch noch Gipfelerlebnisse. Um 13:00 können wir endlich mal ein richtiges Gipfelfoto auf der Cima di Camutsch schiessen. Nach all dem Nebel haben wir dies redlich verdient! Bei super Verhältnissen und Sonnenschein erreichen wir gegen 14:00 die Autos bei Pürt.

Bei Kaffee und Kuchen in Avers nehmen wir Abschied und treten die Heimreise an.

Danke Stefi für die umsichtige Führung, Marki für die Arbeit im Hintergrund, Brächi und Kurt für die Begleitung! Trotz langer Nebelphase, es waren tolle Tourentage, nicht die Haute-Route, diese Herausforderung sparen wir uns auf. …allenfalls bereits für 2020?

Ruedi

Skitour Chli Spannort (Wintertürmli) (31.3.19)

Leitung: Michael Vlasec, Jonas Käppeli

Teilnehmer*innen: Dölf, Kurt, Fabienne, Yvonne, Seraina, Jolanda, Tino, Kathrin, Nadia

Trotz Zeitverschiebung schaffen es alle Tourenteilnehmenden um 6 Uhr rechtzeitig zum Treffpunkt Besucherpaktplatz Eichhof. Die Autofahrt führt uns ins Maiental, in dem wir soweit wie es geht die Passstrasse hochfahren. Das Wetter ist viel versprechend und wir starten auf rund 1500 Meter erwartungsvoll unsere Tour. Gemütlich verläuft die Route zuerst entlang der Passstrasse und weiter in das Tal der Chlialp. Am Ende des Tals wird im Rotgand die Route steiler und mit Harscheisen unter den Skis werden unsere Spitzkehrfähigkeiten in Probe gestellt.

Nach dieser Schlüsselstelle geht es wieder flacher weiter zum Juzfad und anschliessend nochmals steiler Richtung Rossfirn hoch. Kurz unter dem Gipfel deponieren wir unsere Skis und Rucksäcke und kraxeln die letzten Meter zu Fuss hoch. Zum Glück haben unsere Tourenleiter ein Seil dabei, welches uns den Auf- aber vor allem den Abstieg zum Gipfel stark vereinfacht. Nach rund 4.5 Stunden Aufstieg geniessen wir auf dem Gipfel (3140) das wunderbare Panorama und machen ein lustiges Gipfelselfie. Stolz, dass wir allesamt das Ziel erreicht haben, machen wir uns zuerst hinab zum Skidepot und schliesslich auf den ersten kurzen Teil der Abfahrt. Der Schnee ist noch zu hart und deshalb entscheiden wir uns eine Pause einzulegen. Auf einem grossen Stein machen wir es uns gemütlich, picknicken, geniessen die Sonne und warten bis der Schnee etwas weicher wird. Schliesslich machen wir uns im perfekten Sulz auf die Abfahrt. Die Verhältnisse sind hervorragend und wir fahren mit viel Freude die wunderbaren Hänge runter. Wie immer sind wir leider viel zu schnell wieder zurück beim Auto.

Zum Schluss geniessen wir im wunderschönen Frühlingswetter das kühle Bier in der "Bäsebeiz". Die Wirtinnen verwöhnen uns mit Snacks und Kuchen und wir blicken auf eine super tolle Tour zurück. Die Verhältnisse waren Spitzenklasse wie auch unsere beiden Tourenleiter Michi und Jonas. Ein herzliches Dankschön an euch beide!

Nadia