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Sonntag, 1. Oktober 2017
Bergwanderung Axalphorn (29.07.2017)

Leitung: Ruth Stierli
Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Baer Turtè, Hofstetter Irene, Lustenberger Bernadette, Kaufmann Viktor, Vetter Gerid, von Rotz Bernadette

In zwei Autos fahren die sieben Teilnehmenden zum Startpunkt nach Axalp. Den üblichen Startkaffe müssen wir in Gedanken geniessen, denn das Axalpstübli, am Anfang unserer aussichtsreichen Tour, öffnet erst um 09.00 Uhr. Gleich zu Beginn dürfen wir zwei Brienzer Schnitzer bei der Arbeit mit der Motorsäge zuschauen und ihre bereits vollendeten Figuren bewundern. Beim Chuemätteli haben wir einen herrlichen Tiefblick auf das Hinterburgseeli.

Die fixen Seile helfen uns über die steinigen Steilpassagen. Hoch über dem Oltschibach führt der gepflegte Wanderweg zu den militärischen Bauten. Von hier schlängelt sich ein schmaler Pfad zum Fuss des Axalphorns.

Bei den letzten Metern kamen auch noch die Hände zur Hilfe um auf den 2320m hohen Gipfel zu kraxeln. Hier wurden wir mit atemberaubender Aussicht belohnt. Natürlich fehlte der obligate Gipfelschnaps von Ruth nicht. Nach der verdienten Stärkung geht’s der mit Edelweiss übersäten Gipfelflanke zurück. Wir hielten uns an das Lied von Ruedi Rymann „Riss d’Bluämä nid ab und lach sie la stah, dr Herrgott hed‘s det wellä ha.“ Deshalb kam nur der Fotoapparat zum Einsatz.

Über Tschingel, Oberboden, Chuemad wandern wir zurück zur Axalp. Natürlich gibt’s jetzt im Axalpstübli Kaffee, Bier oder was das Herz (und Magen) nach der 5-stündigen Wanderung begehrt.
Die sech Frauen mit dem einzigen männlichen Begleiter danken Ruth für die erlebnisreiche Bergtour im Berner Oberland.

Bernadette von Rotz


Sonntag, 1. Oktober 2017
Kletter-Weekend Ponte Brolla (13./14.05.17)

Leitung: Lars Kaulitz, Hill Zemp
Küche: Ramon Aramberri mit Melina
Kletterführer: René Rätzer, Roland Rüssli, Peter Kurer, Michael Aramberri, Bäni Wittwer, Hill Zemp
Teilnehmer: Marti Christoph mit Antonia, Jessica und Cedric, Zemp Fabienne, Samuel, Philipp, Andreas, Huber Aline, Kurer Sonja und Anthony, Kaulitz Martina, Lou und Maurice, Blum Lys, Flury Daniela, Thomas, Tom und Lea, Bauer Alia und Seraina



Familienweekend Ponte Prolla

Die Kinder sind aus dem Häuschen schon die ganze Woche, am Muttertags-Wochenende 13./14. Mai 2017 geht's zum Kletter- und Familienausflug ins Tessin. Die Wettervorhersage ist anfangs Woche noch nicht prickelnd, zeigt aber gute Tendenz und wie bestellt, ist das Wetter am Samstag zur Abfahrt prächtig. Mit Sack und Pack, Zelt und was so alles dazu gehört reisen 31 Personen (13 Kinder) froh gelaunt am Samstag am Camping Piccolo Paradiso in Avegno an. Die Küche, welche uns am Samstag und Sonntagmorgen verwöhnt, ist bereits am Freitagabend angereist.

Nach Ankunft wird eifrig die Zeltstadt aufgebaut und das fehlende nötige Klettermaterial an alle verteilt. Anschliessend führen uns die tollen Helfer unter der Leitung von Hill Zemp ins Klettern ein, stehen mit Tipps und Trick zur Seite. Es ist eine sehr friedliche und gelöste Stimmung. Die Zeit und der Genuss der Aussicht vergehen wie im Flug. Zum Abschluss geniessen alle grossen und kleinen Kletterer im Grotto Americano ein wohlverdientes Kühles.

Die hungrigen Kletterer werden am Abend von der Küchenmannschaft verpflegt und durch Jessica Marti mit ihrem Schwyzerörgeli musikalisch umrahmt.

Am Sonntagmorgen gibt es ein leckeres Frühstück und die Grossen Fachsimpeln bereits über die Mehrseillängen am Gneis. Die Ambitionierten probieren sich an den schwierigen Routen aus, während sich die Jüngeren ans selbständige Abseilen wagen. Etwas müde und durstig gibt’s am Camping Pool noch einen Sprung ins kühle Nass und ein leckeres Gelati.

Immer schön, wenn man die Jugend von der Aktivität in der Natur begeistern und sie dabei unterstützen und fördern kann. An dieser Stelle danken wir allen, welche dabei waren und diesen Ausflug ermöglicht haben. Auf ein Neues im nächsten Jahr!


Donnerstag, 7. September 2017
Bike-Event 2017: ACK - SCM - SCS (03.09.17)

Die Rangliste findest du unter: Archiv > Resultate.

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ACK.

Sonntag, 20. August 2017
Skitourenwoche Mont Blanc (02.–06.05.2017)

Leitung: Markus Käppeli
Assistenz: Kurt Weingand, Balz Rieser (Führeraspirant)

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Rita Bazelli, Martin Eberli, René Fischer, Ruedi Hauser, Andrea Huwyler, Linard Mischol, Flavio Zihlmann

Im dritten Anlauf geglückt! Der Mont Blanc war uns wohlgesinnt.

Di 02.05.17
Anreise nach Bourg-St.-Pierre 1762
Aufstieg zur Canbanne du Vélan 2642
Hm 880
4,5 Std.

Mi 03.05.17
Aufstieg zum Mont Vélan 3726
Hm 1300
7,5 Std.

Rückfahrt und Anstieg zur Hütte
2,5 Std.

Do 04.05.17
Abfahrt nach Bourg-St. Pierre
Hm 800
2 Std.

Anreise nach Chamonix/Plan d‘Aiguille 2310
Aufstieg zum Refuge Grands Mulets 3051
4 Std.

Fr 05.05.17
Aufstieg zum Mont Blanc 4810
Hm 1800
8 Std.

Abfahrt nach Plan d’Aiguille/ Chamonix
Hm 200
5 Std.

Heimreise

Bis es soweit war hat diese Tourenwoche Markus Käppeli einiges abgefordert. Ist das Wetter geeignet zum Start dieser Tour? Sind Plätze im Refuge des Grands Mulets frei? Und dann mit einem Tag Verspätung, geht es doch noch los.

Di 02. Mai 2017, 08:17 Uhr: Treffpunkt Bahnhof Kriens Mattenhof. Unsere beiden Fahrer René und Kurt weisen uns im optimalen Packen der beiden Autos an. Einen herzlichen Dank an die beiden fürs Fahren. Und los geht’s; in Sempach stossen Markus und Balz dazu. Beim Kaffeehalt mit Gâteau à la crème in der Raststätte „La Gruyère“ trifft sich die Gruppe zu Zehnt, gespannt auf unser Abenteuer, mit den Touren um Mont Vélan und Mont Blanc.

Wir kommen auf der Strasse gut voran. Um 12:30 Uhr schultern wir an der aktuellen Neuschneegrenze oberhalb Bourg-St-Pierre (1762müM) die Rucksäcke inkl. Ski und erwandern die ersten Höhenmeter bis zum Einstand der Steinböcke (ca. 1950müM). Inzwischen hat das Wetter weiter eingetrübt, bei leichtem Schneefall geht’s auf Skiern weiter gleichmässig hoch. Kurz vor 17:00 Uhr taucht wie der Bug eines Schiffes die moderne Cabane du Vélan CAS (2642 müM) über uns auf. Von der Hüttenwartin werden wir mit einem freudigen „Bravo“ empfangen und herzlich in der warmen Hütte aufgenommen. Es ist eine Freude, als einzige Gruppe dieses grosszügige, komfortable Haus für zwei Nächte zu bewohnen. Wenn auch WLAN am Vélan fehlt , jeder geniesst sein eigenes Doppelbett! Die Zeit vergeht im Fluge bei Kaffee und wunderbarem Kuchen, ab 18:30 Uhr Abendessen: hausgemachte Gemüsesuppe, Waadtländerplatte, Dessert und einem Glas Rotwein.

Mi 03. Mai 2017, 05:15 Uhr: Frühstück und um 06:00 Uhr stehen wir auf den Skiern. Bei bestem Wetter und ca. 30 cm Neuschnee, somit idealen Bedingungen, steigen wir über den „Glacier du Tseudet“ zum „Col de la Gouille“ (3150 müM) hoch. Dabei erwartet uns die erste Herausforderung: an Kette und Seil gesichert, in Kletterei mit Steigeisen und aufgeschnallten Skis, überwinden wir den Felsriegel zum Glacier de Valsorey. Dort angekommen, erreicht uns um 10:00 Uhr Nebel und Hunger, wir schalten doch noch eine Verpflegungspause ein! Weiter geht’s durch die mystische Gletscherwelt den steilen Schlusshang hoch zum Gipfel des Mont Vélan! Leider werden wir nicht durch Fernsicht für 6 ½ Stunden Aufstieg belohnt. Haben wir auch wirklich den höchsten Punkt der Gipfelkuppe erreicht? Unsere Führer (und deren GPS) sind sich dessen sicher, trotz dickem Nebel, wir sind am richtigen Ort!

Leider zwingt uns der Nebel zur vorsichtigen Abfahrt im Tiefschnee, immer in der von Markus vorgegebenen Spur. Gekonnt führt er uns auf das schmale Couloir zu, das uns die sichere Abfahrt neben dem Gletscherabbruch ermöglicht. Zum Glück sind wir an dieser Stelle auch raus aus dem Nebel und können die weitere Pulverabfahrt bis zur Talgabelung auf ca. 2450 müM geniessen. Nach einer kurzen Pause ziehen wir die Felle auf und steigen eine weitere Stunde zur Hütte hoch. Ab 15:30 Uhr geniessen wir erneut Kaffee und herrlichen Aprikosenkuchen, ruhen uns von der anspruchsvollen Tour aus, schwatzend, singend und das Abendessen geniessend! Wir werden vom Hüttenwartpaar verwöhnt, ein Digestif krönt die Gastfreundschaft.

Do 04.Mai 2017, 07:15 Uhr: Wir verabschieden uns vom Hüttenwartpaar und fahren bei trübem Wetter die frisch eingeschneiten Hänge runter bis der Schnee mangelt. Die letzten ca. 2 km tragen wir die Skis bis zu den Autos. 09:00 Uhr, Kontaktaufnahme mit den Lieben zuhause, denn endlich haben wir wieder Netzverbindung!

Nun wechseln wir den Ort. Via Martigny mit Kaffeehalt geht es weiter über den Col de la Forclaz, gegen Mittag erreichen wir Chamonix. Wir packen unsere Rucksäcke, verpflegen uns mit einer Pizza und um 13:00 Uhr fahren wir gespannt auf die nun folgende Haupttour, den Mont Blanc, mit der Bahn nach „Plan de l’Aiguille“ hoch (2310 müM). Das Wetter lässt einige Zweifel aufkommen, ob uns der Aufstieg zum Mont Blanc gelingt. Im Nebel und bei Schneetreiben steigen wir zur Refuge des Grands Mulets CAF auf 3051 müM hoch. Die letzten Meter zur Hütte heisst es, an einer Kette und Rohren gesichert die Felsrippe zu ersteigen, um ca. 17:00 Uhr kommen wir gut oben an. Aber welch ein Unterschied zur Cabane du Vélan! Zwar sind nur knapp 50 Tourengänger anwesend, aber der Raum ist beengt, wir müssen umstellen auf normales Hüttenfeeling! Aber wir richten uns gut ein, trocknen die nassen Kleider am Körper. Das Abendessen ist nahrhaft und einfach: Suppe Golderbs, Couscous mit Wurst und Gemüse, Dessert. Die Stimmung etwas gedrückt. Es liegt viel Neuschnee, es kann bis zu 80 cm sein! Reicht die Zeit unter diesen Bedingungen zum Aufstieg und zur sicheren Rückkehr? Darf die Tour gewagt werden? Markus und die Führer der andern Gruppen beraten sich mit dem Hüttenwart. Sie entscheiden in bewussten Schritten den Gipfelanstieg zu wagen. Um 03:00 Uhr ist Frühstück angesetzt. Entscheidungspunkt ist „Petit Plateau“ unterhalb der Sérac-Zone. Allenfalls müssen wir dort umkehren und ins Tal fahren. Wir vertrauen Markus, dass er die richtige Entscheidung treffen werde.

Wir sind schon in den Federn als Markus uns mitteilt, dass eine Gruppe aus Österreich um 03:00 Uhr die Spur legen wird und wir um 04:00 Uhr nachfolgen würden. Um dem Zeitdruck zu entgehen schlägt er vor, bei später Gipfelrückkehr eine 2. Nacht in der Refuge des Grands Mulets zu verbringen. Die Entscheidung, ob der Gipfel angegangen werden könne, zeige sich weiterhin auf „Petit Plateau“, dann bei Tageslicht mit Blick zu den Serac. Wir sind alle froh, die Spannung sinkt durch diesen super Entscheid von Markus auf normale Werte! Wir geniessen ein paar Stunden unruhigen Schlaf – kurz nach 03:00 Uhr regt sich Leben in der Hütte!

Fr 05. Mai 2017, 03:15 Uhr: Unsere Gruppe schält sich aus den Decken, sammelt Hab und Gut, stopft den Rucksack, nun frühstücken wir, nachdem das Gros der andern Gruppen bereits unterwegs zum Gipfel ist. Ein erster Blick auf‘s Wetter beim abenteuerlichen WC-Gang lässt Freude aufkommen, meteorologisch sind die Bedingungen optimal. Sorgen bereitet weiterhin die Unsicherheit bezüglich Schneemenge. Aber bald ist 04:00 Uhr und wir starten! Den Ketten des Hütten-Zustiegs entlang runter zu den Skiern, Felle aufziehen, anseilen und los geht’s im Schein der Stirnlampen. Über uns erkennen wir die Lichterkette der vor uns gestarteten Tourengänger in der noch dunklen, sternenklaren Nacht. Wir kommen gut voran, dank der gut vorgelegten Spur. Kurz nach 05:00 Uhr beginnt es im Osten zu tagen, wunderbar leuchtet der Horizont über den Lichtern von Chamonix, schwarz hebt sich die Silhouette der „Aiguille du Midi“ vor dem morgenblauen Nachthimmel ab – traumhaft, erhebend!

06:15 Uhr: Wir erreichen „Petit Plateau“ und damit den Entscheidungspunkt. Aber schnell wird klar, die gestrigen Bedenken sind verflogen, bereits sind andere Gruppen hoch über uns in der Sérac-Zone, die Verhältnisse sind gut! Die Freude ist uns ins Gesicht geschrieben und bei Markus, Balz und Kurt weicht die Anspannung. Wir verpflegen uns und dann gehen wir los, bewusst schnell um die kritische Zeit in der Gefahrenzone der Sérac kurz zu halten. Trotz allem, diese Eisklötze von der Grösse eines Hauses sind wirklich beeindruckend. Wir sputen uns!

07:30 Uhr: Wir stehen auf „Grand Plateau“, Refuge Vallot ist am Horizont zu erkennen. Über das nun wunderbar offene Gletscherfeld werden wir weitere 1 ¾ Stunden hochsteigen, bis wir die Refuge Vallot auf 4362 müM erreichen. Wir deponieren die Skier und schnallen die Steigeisen an! Auch unsere Rucksäcke können beim Skidepot bleiben, die Führer tragen für uns die Trinkflasche und etwas Verpflegung hoch, danke, dies erleichtert uns die 500 Höhenmeter über den gut begehbaren Gipfelgrat. Bei etwas Wind, grosser Kälte, aber besten Sichtverhältnissen stehen wir nach etwas weniger als acht Stunden Aufstieg alle um 11:50 Uhr auf dem Gipfel. Unsere Freude kennt keine Grenzen – freudig jauchzend, schreiend, tanzend umarmen wir uns. Die ganze Anspannung der letzten Tage bricht aus uns und entlädt sich. Wir danken Markus von Herzen – wir sind oben auf dem Gipfel des Mont Blanc, 4810 müM – dem höchsten Punkt der Alpen. Wir geniessen den Moment, die Gefühle, den Ausblick.

Natürlich formieren wir uns nun zum Gipfelfoto, ein wertvolles Dokument für jeden von uns. Wir alle wissen, diese Tour war für jeden von uns Lohn für die seriöse Vorbereitung während des ganzen Winters.

Kälte und Wind aber dringen durch unsere Kleider, sodass wir nach kurzer Rast zum Abstieg aufbrechen, zurück über den kleinen Schrund zum Refuge Vallot, wo wir uns verpflegen. Markus schlägt uns vor, doch bis Chamonix abzufahren, da wir dank der optimalen Verhältnisse zeitlich im grünen Bereich unterwegs sind. Wir nehmen diesen Vorschlag gerne an – alle freuen sich auf eine Dusche nach vier wasserfreien Tagen!
Nun folgt der berauschende Teil. Mit den Skiern schwingen wir die super Pulverhänge runter, 2000Hm von 4300 müM bis zur Bahn. Um ca. 15:00 Uhr sind wir auf unserer Ausgangshöhe „Grands Mulets“ angekommen, der Entscheid bis Chamonix rauszufahren kann beibehalten werden. Es geht weitere Pulverhänge runter bis wir auf ca. 2400 müM den Gletscher angeseilt verlassen und nach einiger Zeit die Felle aufziehen müssen, um die Hänge zum „Glacier des Pelerin“ zu queren. Eine erneute kurze Abfahrt folgt. Nun müssen wir, die Bahnstation im Blick, nur noch die Moräne übersteigen. Dies führte beinahe zum Verhängnis. Einige Steinbrocken lösen sich, treffen Martin und verletzen Flavio am Finger. Wir haben grosses Glück! Während Markus, Kurt, René und Linard bereits die Moräne überwunden haben, entscheiden wir Restlichen unter Leitung von Balz, die Moräne unten zu umfahren und dann zur Station „Plan de l’Aiguille“ hochzusteigen. Etwas dehydriert und müde erreichen wir um genau 17:00 Uhr die Bahnstation. Die Erstankömmlinge haben beim Kiosk noch einige Getränke beschafft, die bereits vor Erreichen des Magens verdunsten. Ohne weitere Umstände erreichen wir mit der letzten Bahn Chamonix.

Schlussfoto vor der Bahnstation, umpacken und ab geht’s per Auto zum „Hotel de l’Arve“. Doch bevor wir die Zimmer beziehen muss der Durst gelöscht werden! Im Garten am Ufer der Arve geniessen wir den Apéro! „Prooost“ für alle und riesigen, herzlichen Dank an Markus, Kurt und Balz die uns dieses einmalige Erlebnis ermöglicht haben. Danke für die hervorragende Führung auf den Mont Blanc!

Nun endlich kommt die Dusche nach vier Tagen ohne Wasser, das Abendessen, das Abschlussbier … und eine Mütze Schlaf.
Sa 06. Mai 2017, Frühstück um 08:00 Uhr. Das Wetter ist zwar noch schön in Chamonix, aber bereits hat starker Föhn eingesetzt. So sind wir uns alle einig, dass wir uns auf den Heimweg machen. Beim Abschied auf der Raststätte „La Gruyère“ fallen die ersten Regentropfen!

Es war echt eine grosse Herausforderung, wir haben alle das Ziel erreicht, den Mont Blanc erfolgreich bestiegen. Ein super eindrückliches Erlebnis!

Danke Markus für die umsichtige Planung, Organisation und Führung. Wir freuen uns bereits auf die nächste Tourenwoche mit dir und dem ACK im 2018!

Ruedi Hauser

Freitag, 4. August 2017
Wanderung: Schynigenplatte (15.07.2017)

Leitung: Lys Blum

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Moni + Peter Schumacher, Susi + Marcel Huber, Theres Willmann, Sonja Durrer, Peter Kurer, Walter Blum, Caroline Laurent, Ruth Stierli, Vige Kaufmann, Sonja Baumeler, Ruth + Hans Kunz, Erika

Eine nicht allzu strenge und nicht sehr lange Wanderung stand im ACK-Heftli die Lys Blum ausgeschrieben hatte. Schynigeplatte wohw! so guet! dort war ich schon lange nicht mehr. Vielleicht haben sich das alle andern TeilnehmerInnen auch gedacht.

Pünktlich um 7.45 Uhr sind wir losgefahren über den Brünigpass Richtung Interlaken nach Wilderswil. Dort angekommen gesellten sich noch Vige und Ruth zu uns. Nun waren wir komplett.
Auch ohne Dampflock und trotzdem mit einem fast nostalgischen „Zahnradbähnli“ erreichten wir die Zwischenstation Breitlauenen, wo uns Caroline mit einem strahlenden Lachen begrüsste.

Bevor wir den Bergweg unter die Füsse nahmen, stärkten wir uns mit einem Kaffee und erfreuten uns an der Aussicht über den Brienzersee. Dieser unterscheidet sich mit seinem türkisblauen Wasser gut vom silbrig blau schimmernden Thunersee.

Auf dem Fussweg bestaunten wir immer wieder die vielfältige Flora, sogen den Duft des Bergwaldes ein und bestaunten ab und zu das heran dampfende Zügli, welches so gemütlich wie wir, dem Ziel – die Schynigenplatte – entgegen schnaubte. Oben angelangt, fanden wir einen idealen Platz, wo wir unser Picknick genossen. Dank der Klettertouren, die einige Teilnehmer in den berneroberländer Bergen unternommen hatten, erfuhren wir wie die meisten Gipfel vis à vis heissen, und die eine oder andere Anekdote wurde erzählt.

Nachdem wir unseren Hunger oder „Gluscht“ gestillt hatten, war es uns freigestellt, was wir bis zur Talfahrt um 16.20 Uhr unternehmen wollten.

Eine Gruppe entschied sich, noch weiter zum Aussichtspunkt der „Daube“ zu spazieren. Weil wir von der Aus- und Weitsicht nicht genug bekommen konnten, wanderten wir sogar bis zum Oberberghorn. Die letzten Höhenmeter führten uns über eine stabile Holztreppe, welche in zwei Felsbrocken hineingepasst wurde. So hatten auch die „Nichtkletterer“ die Möglichkeit, einen weiteren Höhepunkt der wunderbaren Bergwelt, insbesondere die Kette vom Brienzerrothorn bis zum Harder, zu bestaunen. Auf dem Rückweg zur Bahnstation begingen wir noch einen Teil des Alpengartens wo wir die Namen einiger Blumen erfuhren, an denen wir tagsüber oft vorbei marschiert sind.

Pünktlich, wie wir Alpenklüpler sind, standen wir um 16.20 Uhr bereit für die Talfahrt. Bald meldete sich der Bahnhofvorsteher, dass im Moment kein Zug fahren könne wegen Stromausfall. Es müsse mit ca. 30 Minuten Verspätung gerechnet werden. Aus diesen 30 Minuten wurde schlussendlich eine Stunde. Nachdem die Züge eingefahren waren, herrschte ein grosses Gedränge zu allen Einstiegen. Da Lys die Plätze für die Hin- und Rückfahrt reserviert hatte, konnten wir uns ganz auf den Stationsleiter verlassen, der unsere beiden Abteile für uns freihielt. Entspannt genossen wir die Talfahrt und liessen den Tag noch einmal Revue passieren. Ab Wilderswil chauffierten uns die Fahrer mit sicherer Hand zurück nach Kriens.

Liebe Lys!! Im Namen aller TeilnehmerInnen danke ich dir herzlich für die gute Organisation und den schönen Tag, den wir mit dir zusammen erleben durften.

Claire Ulmi

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